Elektronische Rechnungslegung

Weitere Hinweise

... oder was Sie rund um die elektronische Rechnungslegung sonst noch beachten sollten:

Rechnungsprüfung durch das Finanzamt

Wenn Sie das Stammzertifikat "A-CERT ADVANCED" nicht installiert haben, erhalten Sie zwar in Ihrem PDF-Betrachter eine Fehlermeldung ("Ungültige Unterschrift"), die digitale Rechnung ist aber dennoch gültig und behält ihre Vorsteuerabzugsfähigkeit. Das Stammzertifikat kann im Zuge einer Finanzamts-Prüfung immer noch nachinstalliert werden und so der Nachweis der Herkunft und Unversehrtheit der elektronisch erhaltenen Rechnung geführt werden.

Aufbewahrungsfrist digitaler Rechnungen

Digital übersandte Rechnungen müssen genauso lange aufbewahrt werden, wie ihre postalisch zugestellten Pendants, nämlich in Österreich sieben Jahre. "Aufbewahren" bedeutet hier jedoch das (digitale) Vorhalten in Ihrem E-Mail-Programm und bezieht sich nicht auf den eventuell hergestellten Ausdruck der Rechnung im Buchhaltungs-Ordner. Denken Sie daher an eine entsprechende Datensicherung!

Digital - oder doch Papier?

Gerade "IT-lastige" Firmen sind Vorreiter dafür gewesen, Rechnungen auf elektronischem Weg zu übermitteln. Aber auch Telefonie- und Internet-Anbieter sind auf diesen Zug aufgesprungen. Allerdings signieren diese erst seit geraumer Zeit ihre Rechnungen. Achten Sie daher bei jeder Rechnung, die Sie per E-Mail erhalten oder von der Website Ihres Rechnungs-Ausstellers kopieren (downloaden) müssen, daß diese auch digital signiert ist. Ansonsten bestehen Sie als Unternehmen auf eine herkömmliche Papier-Rechnung.